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Eine Persönlichkeit mit Holz und Hightech 27.10.2011 11.31 Uhr
Schulzentrum Marienhöhe weiht neues Gebäude ein.
Schülern mit Vernunft zu kommen, kann nach hinten losgehen. Bei dieser Zielgruppe stimmt gerne mal die Gleichung: Vernunft ist gleich langweilig. Wenn sie aber gar nicht merken, wie pädagogisch wertvoll ihnen geschieht – dann hat die Schulleitung alles richtig gemacht. Dieses Ideal erreicht wohl das neue Gebäude des Schulzentrums Marienhöhe, das gestern in einer Feierstunde eingeweiht wurde und dem ab Ende November Schüler der Klassen sechs bis 13 Unterricht erhalten.
Jeder Sitzplatz ist in bestes Licht gerückt mit einem Wert von 300 Lux. Dafür sorgen Sensoren in den Lampenkästen, die daher am Fenster weniger hell strahlen als am anderen Ende des Raumes. Statt steifer Holzhocker stehen Hydraulikstühle aus buntem Plastik in den 15 Klassenräumen. Die lassen sich in jede Richtung kippen und laden trotzdem nicht zum Zappeln ein, wie der Geschäftsführer des Schulzentrums Achim Ulrich sagt. Eine „CO2-Ampel“ meldet optisch, dass man wegen verbrauchter Luft ein Fenster öffnen möge. Statt einer Klimaanlage schalten die Fenster in der kühlen Nacht auf Durchzug.
Der eigentliche Witz sind nach Meinung des Schulleiters Gunter Stange jedoch die Tafeln. Statt flaschengrün und analog sind sie aus Kunststoff und werden vom Beamer beleuchtet. „Wir haben viele Unterrichtsmethoden und Medien ausprobiert – den Kampf gegen das Handyklingeln haben wir trotzdem verloren“, sagt Stange in seiner kurzen Festrede. Jetzt aber, mit dem interaktiven Bildschirm im Riesenformat, hätten die Lehrer das Aufmerksamkeitsmonopol zurückgewonnen. Damit gelingt in der Hoffnung der Schulleitung, was Schuldezernent Rafael Reißer (CDU) in seinem Grußwort über moderne Schulen sagt: „In einer unübersichtlichen Zeit wird es immer wichtiger, dass Schulen selbstverantwortliche Menschen bilden.“
Das Schulzentrum hat an Mitteln nicht gespart. 3,8 Millionen hat der Neubau gekostet, der dort errichtet wurde, wo vorher ein Schülerheim aus dem Jahr 1924 stand. Vor fast zwölf Monaten wurde der marode Holzbau abgerissen, nur knapp ein Jahr später ist das neue Haus bezugsfertig. „Wir hatten angepeilt, zum Schuljahresbeginn fertig zu sein, aber das stellte sich als zu utopisch heraus“, sagt der Architekt Andreas Mayer-Winderlich.
Er hat vor 30 Jahren im Schulzentrum sein Abitur geschrieben. Dass er und sein Büropartner Edmundo Martinez Moreno nun auf der Marienhöhe bauen dürfen, ist kein Auftrag wie jeder andere. „Fahrt doch mal auf die Marienhöhe, die brauchen ein neues Gebäude“ habe man ihm gesagt. 2008 begannen dann die Planungen, bei denen die Architekten aus Stahl, Beton und Holz eine Seele modellieren wollten. „Es sollte ein Haus entstehen, das eine Persönlichkeit hat und altern kann“, erklärte gestern Mayer-Winderlich.
Die Persönlichkeit des Hauses hat einen stabilen Kern und ist zugleich offen. Zwei steinerne Fassadenteile bilden die seitliche Begrenzung des 65 Meter breiten Baus, durchteilt von geschosshohen Fenstern. Die „klassische Lochstruktur“ sei das, sagt der Architekt, der dadurch die gewollte Verbindung zum Haupthaus herstellte, dessen Fassade symbolisch für das Schulzentrum steht. Im Mittelteil des zweistöckigen Baus gibt es dagegen viel gläserne Transparenz und Verschalungen mit Holzleisten. Vor allem bei abendlicher Beleuchtung entstehe so ein tolles Bild, sagt Geschäftsführer Ulrich.
Und Abendveranstaltungen wird es geben, sogar Übernachtungsmöglichkeiten für 120 Gäste wurden geschaffen. Das Schulzentrum gehört der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, deswegen sind Gäste wie Pfadfinder willkommen, ebenso Teilnehmer des internationalen Volleyballturniers. Im Keller gibt es Musikband-Proberäume.
Mit dem neuen Haus, das als Ersatz für unmoderne Haupthausräume fungiert, geht auch ein Systemwechsel einher: Lehrer- statt Klassenräume. In den Pausen sind dann also die Schüler unterwegs. Eine Idee haben die Architekten im Inneren verwirklicht, die Mayer-Winderlich als Schüler auch gerne gehabt hätte: Holzfußboden aus Bambus.
Der sei viel beständiger als Linoleum und entspreche wegen seiner Natürlichkeit auch der Bewertung als „Gesundheitsfördernde Schule“, die das hessische Kultusministerium der Marienhöhe verlieh.
Quelle: echo-online.de, 25. Oktober 2011
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Da laufen sie - und wie! 11.10.2011 08.00 Uhr
Marienhöher Schüler und Angestellte beim Sponsorenlauf am 4. OktoberIm Rahmen der „Marienhöher Gesundheitstage“, bei denen sich die Besucher an über 30 Ständen zu Themen rund um die Gesundheit erkundigen konnten, veranstaltete das Schulzentrum einen Sponsorenlauf. Schulleiter Gunter Stange dankte 735 Geldgebern und 580 Läufern (Schüler und Lehrer), die insgesamt 4445 Runden (je 800 Meter) absolvierten und zusammen 21 000 Euro erliefen. „Die Summe begeistert uns, aber vor allem der Einsatz der Schüler“, lobte Gaby Callonnec, Hauptorganisatorin des Sponsorenlaufes und selbst Teilnehmerin. Das Geld wird für ein vom Schulzentrum gefördertes Kambodscha-Hilfsprojekt eingesetzt, heißt es in der Mitteilung. Internatsleiter Karl Straßner fährt seit vielen Jahren jeden Sommer mit Marienhöher Schülern nach Kambodscha, um dort ein Schul- und Waisenhausprojekt mit praktischer Arbeit zu unterstützen. Inzwischen gibt es ein zweites Hilfsprojekt der Marienhöher Gemeindejugend in Äthiopien.
Text: Darmstädter Echo, 8.10.2011
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Der Abschluss eines erfolgreichen Lesesommers 07.09.2011 12.55 Uhr
Am 21. August 2011 trafen sich die Teilnehmer des SommerLeseClubs und des Leseclubs Junior, um ihre Leseleistungen zu feiern. 60 Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 10 aus Darmstadt und Umgebung hatten sich in diesem Jahr angemeldet, und 56 hatten das Ziel erreicht, mindestens drei Bücher in den Sommerferien zu lesen. Nach einer unterhaltsamen Büchershow mit dem Berliner Schauspieler Frank Sommer, der das Publikum Bestseller der letzten 10 Jahre erraten ließ, konnten die Teilnehmer, die oft mit der ganzen Familie da waren, bei Kuchen und Brezeln ihr Zertifikat und ein Geschenk, gestiftet vom Shop des Medienzentrums Stimme der Hoffnung e.V. in Alsbach-Hähnlein, entgegen nehmen. Und es wurden gleich die ersten Anmeldungen für den SLC 2012 abgegeben!
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„Schulzentrum Marienhöhe ist cool!!!“ 29.08.2011 15.49 Uhr
„Die Marienhöhe ist eine sehr schöne christliche Schule und für mich ein toller Lernplatz.“ (Julia) „Die Lehrer und Schüler sind nett, und jetzt schon kann ich mir keine andere Schule vorstellen.“ „Am schönsten finde ich den Kiosk.“ (Felix) „Ich finde die Schule toll, weil es hier auch Mittagessen gibt.“ (Jo) „Das Schöne an der Marienhöhe ist, dass sie nicht in der Stadt ist, sondern im Wald.“ „Ich habe schon viele Freunde gefunden, deswegen macht es sehr viel Spaß.“ (Zana) „Ich finde den Pausenhof toll, er ist so groß, dass man richtig viel Platz hat.“
Bei so viel Lob von unseren neuen Fünftklässlern nach den ersten drei Wochen Unterricht wird uns ganz warm ums Herz. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit, die vor uns liegt, und wünschen allen unseren Schülerinnen und Schülern ein schönes und erfolgreiches neues Schuljahr!
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| Klasse 5a | Klasse 5Ra |
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| Klasse 5Rb | Klasse 3 der Grundschule |
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Das Sommerfest – letzter Akt im Schuljahr 28.07.2011 15.03 Uhr
Die letzten Energiereserven wurden in der Projektwoche noch mobilisiert, um mit dem Sommerfest das Schuljahr 2010/11 würdig abzuschließen. Und das ist auch gelungen!
Nach der Eröffnung auf der Aulawiese wurden zunächst Leistungen in Wettbewerben honoriert. Dann hatte man die Qual der Wahl, denn um alles zu sehen und zu erleben, was angeboten wurde, war zeitlich fast unmöglich.
Geschickte Hände hatten Skulpturen aus Speckstein und hübsche Dinge aus Stoffen und Perlen fabriziert. Bei den „Flusspiraten“ gab es einen Solarkocher zu bestaunen. Im Schach-Club rauchten die Köpfe. Mit dem neuen Schulhaus hatten sich gleich zwei Gruppen befasst. Die eine hatte den Neubau nach ökologischen Aspekten unter die Lupe genommen, die andere war eher künstlerisch an die Sache heran gegangen und hatte Bilder für die noch kahlen Wände gemalt. Eine andere Gruppe war Klimakillern auf der Spur. Der Darmstadt-Parcour testete das Wissen über berühmte Darmstädter Persönlichkeiten. Das Projekt „Backen“ bereicherte das Kuchenbuffet in der Mensa. Brechend voll war die Aula während des Konzerts der Schulbands, der offenen Probe des Theaterstücks „Leonce und Lena“ und der Aufführung der „Gauneroper“.
Dies und noch vieles mehr gab es zu hören, zu lesen und zu schauen. Ein herzliches Dankeschön an alle, die so fleißig mitgewirkt haben.
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