Internatstagebuch

7. Nationales Fußballturnier auf der Marienhöhe
23.06.2010 13.10 Uhr


Am Sonntag, 13. Juni 2010 fand das 7. Nationale Fußballturnier auf der Marienhöhe statt. Adventistische Jugendgruppen aus Geldern, Kassel, Saarbrücken, Frankenthal und Beedenkirchen reisten mit ihren Mannschaften an, um an diesem sportlichen Wettbewerb teilzunehmen. Aber auch Mannschaften aus dem näheren Umfeld der Marienhöhe waren dabei: die "Darmstadt Classics", die sich aus ehemaligen Schülern der Marienhöhe zusammensetzt, die Jungs aus dem Internat und der Schule stellten auch ein Team. Des weiteren nahm die Mannschaft "Marienhöhe Evergreens", bestehend aus einigen ehemaligen und aktuellen Stadtschülern, sowie eine Studentengruppe der Gemeinde namens "19+" teil. 

Nach einer herzlichen Begrüßung und der Erläuterung der Turnierregeln konnten die Mannschaften bei bestem Wetter auf dem Marienhöher Sportplatz ihr fußballerisches Können unter Beweis stellen. Obwohl jedes Team hart um den Sieg kämpfte, verlief der Wettkampftag in einer überwiegend lockeren, entspannten Atmosphäre. In der Mittagspause gab es von Chefkoch Steffen Breitfeld und seinen Assistentinnen Anna Henzel und Waltraud Pfänder-Waniek leckere Hamburger vom Grill mit Kartoffelsalat, dazu Getränke sowie jede Menge Kuchen, welche zusätzlich viele Zuschauer auf den Platz lockten. Auch einige Regentropfen am Nachmittag konnten der guten Stimmung nichts anhaben.

Nachdem die Mannschaft 19+ schon im letzten Jahr stark auftrat, konnte sie sich in diesem Jahr bis ins Finale vorkämpfen und durch Sieben-Meter-Schießen den ersten Platz sichern. Gegner im Finale war das Team aus Geldern I (schwarz-gelbes Trikot auf den Fotos). Im Spiel um Platz 3 gewann der Titelverteidiger Kassel I in einer Neuauflage des Finales des Vorjahres gegen "Marienhöhe Evergreens". Die weiteren Plätze belegten "Darmstadt Classics", "Frankenthal Allstars", Marienhöhe Internat, Kassel II, Geldern II, Beedenkirchen, "SAARLOTRIS" und die Internationale Gemeinde.

Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an Jan Zücker aus dem Internat, der mit viel Erfahrung und Umsicht dafür sorgte, dass dieses Turnier zu einem gelungenen Fußballfest wurde.

Helmut Dürsch



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"Body and Mind" und "Das Geheimnis der 40 Bits"
17.05.2010 12.50 Uhr


Seminare mit Marco Jelic

Heute scheint ein anderer Wind in unserer Aula zu wehen. Das Thema der heutigen Abendandacht: "Body and Mind – Körper und Geist im Dialog".

Anhand mehrerer Experimente, die jeder Internatsschüler selbst durchführen konnte, wurde zunächst der Begriff "Wahrnehmung" aus verschiedenen Perspektiven ausführlich beleuchtet. So wurde deutlich, dass unsere Wahrnehmung sich nach unserer Ausrichtung orientierte und der Speicher einer bewussten Wahrnehmung nur sehr begrenzt ist. Mit Hilfe einiger Geschichten und Erfahrungswerten aus den eigenen Internatserlebnissen des Referenten Marco Jelic (Abitur 2003) wurden die durchgeführten Gruppenexperimente auch schnell für uns transparent und verständlich.

Mit der Frage: "Wie betrachten Kinder ihre Umwelt?" versetzte er den einen oder anderen von uns ins Grübeln und belegte damit, wie unsere Wahrnehmung eng mit den eigenen Erfahrungswerten verzahnt ist. Diesen Erfahrungen schließt sich ein weiterer wichtiger Aspekt an: Die Erwartung. Demnach wird unsere Wahrnehmung klar von unserer Erfahrung und Erwartung beeinflusst und geprägt. Gibt es eine Verbindung zwischen den eigenen Gedanken und dem eigenen Körper? Body and Mind? Marco Jelic  versetzte uns mit Hilfe eines interessanten Selbstversuches in Erstaunen, wie unsere Gedanken unseren Körper wirkungsstark beeinflussen.

„Welche Erfahrungen und Erwartungen bewegen euch in Richtung eures Schulabschlusses?“ war eine weitere Frage des Referenten, und der Saal wurde ruhig. Aus dieser neu kennen gelernten Perspektive hatten wir uns diese Frage nie gestellt. Nach einigen Ausführungen forderte Marco Jelic uns auf, die eigenen Gedanken positiv auszurichten und an sich selbst zu glauben. Allein dies würde nicht nur unsere Wahrnehmung deutlich beeinflussen, sondern selbst der eigene Körper würde sich ganz anders präsentieren, z. B. bei mündlicher Prüfung, Referat, Bewerbungsgespräch etc.

Im Workshop WirkungHOCH2 ging es um Kommunikationskompetenzen. "Ich möchte heute unseren Fokus auf die Details lenken, die wir in unserem alltäglichen Leben nur unbewusst wahrnehmen", erklärte Marko Jelic. "Denn lernen wir gewisse Körpersignale (Gestik, Mimik und Körperhaltung) unserer Mitmenschen schneller zu entschlüsseln, können wir auch schneller reagieren und vielen unnötigen Konflikten aus dem Weg gehen." Aber nicht nur das Entschlüsseln von nonverbalen Signalen stand auf der Agenda des Abends, auch das Hinterfragen eigener Körpersignale: Warum verhalte ich mich so, wie ich mich verhalte? Welche Rolle spielen Spiegelneuronen in unserem Kopf? Warum ist mir eine bestimmte Distanz so wichtig? Was unterscheidet eine Fahrstuhlfahrt von einer Busfahrt? Warum genau wird beim Pokern oftmals eine Sonnenbrille getragen und welche Verbindung besteht hier zu Spongebob, dem Schwammkopf? Wer gibt die Hand zur Begrüßung und warum?

Wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop mit dem Thema "Lampenfieber".

Silke Janotta, Abitur 2002



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Spiel und Spaß beim Gala-Abend
02.03.2010 16.38 Uhr


Es ist schon ein wenig her, seit sich unsere Internatsschülerinnen und Internatsschüler festlich gekleidet zum alljährlichen Gala-Abend in der weihnachtlich geschmückten Mensa einfanden. Doch das leckere Buffet, die lustigen Spiele und die bewundernden Blicke für ein besonders gelungenes Outfit geraten sicher nicht so schnell in Vergessenheit. Viele schöne Fotos helfen dabei, die Erinnerungen lebendig zu erhalten.

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Wir lernen uns kennen
14.10.2009 15.16 Uhr


Am Freitag fuhren wir um 14 Uhr los und kamen nach einigen Stunden in Mühlenrahmede an. Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, gab es um 18 Uhr ein leckeres Abendessen - viele freuten sich auf das Fleisch. Nach dem Abendessen kamen wir zu einer Andacht zusammen, und die Heimpädagogen veranstalteten mit uns ein Kennenlern-Programm mit verschiedenen Spielen.

Am Sabbat wachten alle bei der tollen Aufwachmusik und anschließender Andacht auf. Dann gab es Frühstück. Auch der Gottesdienst wurde nicht ausgespart. Nadine führte durch das Programm, unser Jugendpastor Simret Mahary predigte und wir hörten zu. Anschließend gingen wir Mittagessen.

Der Nachmittagsausflug führte uns zur Fuelbecker Talsperre, einem kleinen See. Auf der Brücke aßen wir dann am Ende des Spazierganges Kuchen und tranken Saft. Nachdem wir wieder zurück waren, gab es verschiedene Aktivitäten, zwischen denen wir wählen konnten, wie schwimmen, Fußball spielen und vieles mehr.

Am Abend gab es ein besonderes Abendessen im Freien. Der Herbergsvater grillte für uns, und natürlich gab es ein tolles Buffet mit Salaten, Broten und was man noch zu Gegrilltem essen kann. Danach errichteten die "alten" Marienhöher und die Heimpädagogen ein paar Stationen zu bestimmten Programmen, die auf der Marienhöhe angeboten werden, wie Jugend, Technik und vieles mehr. Währenddessen entzündete unser Heimpädagoge Helmut Dürsch  ein kleines Lagerfeuer.

Am Sonntag packten wir nach dem Frühstück unsere Sachen und kamen dann noch einmal zu einer Andacht zusammen, in der uns die Heimleiterin Beate Strobel von ihrer Besteigung eines hohen Berges erzählte. Anschließend fuhren wir ab, machten noch einen Abstecher zur Atta-Höhle und fuhren dann sattgesehen wieder zurück auf die Marienhöhe.

Emmanuel Vojnic Purcar, Klasse 10Rb



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Unser Ausflug zum Europapark
02.07.2009 13.54 Uhr


Um 6:00 Uhr morgens sind wir (Nico Fischer, Leo Root und Waldemar Root, Jiahong Li, Daniel Streit, Alfried Heiner, Severin Glatz, Stefan Rode und Christian Zipper) mit dem vollbesetzten Heimbus vom Internat aus nach Rust gefahren. Dort befindet sich der Europapark. Er ist der größte Freizeitpark in ganz Deutschland. Der gesamte Park ist in Zonen aufgeteilt, die durch die einzelnen europäischen Länder definiert sind. So gab es in der Zone Italien unter anderem Pizza und Spagetti im Angebot. Zudem waren die Gebäude, sowie die gesamte Umgebung dort, alle architektonisch im typischen Flair Italiens gebaut.

Um 8:00 Uhr morgens sind wir in Rust angekommen und waren somit früh genug da, um unsere Karten ohne lange Wartezeit sowie die damit verbundenen langen Schlangen zu erwerben. Um 9:00 Uhr hat der Park geöffnet, und wir sind dort bis zum Schluss geblieben, sprich bis 18:00 Uhr. Wir haben einen sehr guten Tag erwischt, denn den ganzen Tag über konnten wir zwei Privilegien dauerhaft genießen: Zum einen das strahlend schöne und wolkenlose Wetter und zum anderen die relativ kurzen Wartezeiten an den einzelnen Attraktionen. Wer schon mal in einem Freizeitpark gewesen ist, weiß genau, wie lange man doch oft warten muss, bis man endlich die schnellen und großen Achterbahnen fahren kann. Wir sind übrigens am meisten mit der sogenannten „Silverstar“ gefahren, der höchsten Achterbahn im Europapark, die bis zu 73 Meter hoch und mit über 100 km/h relativ schnell ist.

Insgesamt war es ein sehr gelungener Ausflug, der allen viel Spaß gemacht hat und sehr gerne wiederholt werden darf.Liebe Grüße an alle, die mitgefahren sind und dieses Event genauso genießen durften wie ich.

Stefan Rode




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