Internatstagebuch

Heimvorteil beim Kickerturnier
03.07.2003 16.09 Uhr

16. Juni 2003

Heute waren die Kickerfreunde.de zu Besuch im Weißen Haus, um gegen die Internatsbewohner ein Kickerturnier auszutragen. Nachdem es zuvor schon einige Turniere auswärts für die Internatsmannschaft gegeben hatte, waren diesmal die Gegner angereist. An auswärtigen Kickertischen tat sich die Mannschaft der Marienhöhe bisweilen schwer, aber hier im Weißen Haus an "ihrem" Tisch sollte sie doch niemand schlagen ... und so geschah es auch. Nachdem man sich zuvor auf sechs Spiele geeinigt hatte, konnte das Turnier nach vier für das Internat gewonnenen Spielen beendet werden. Ziemlich entmutigt verließen die Kickerfreunde die Marienhöhe an diesem Abend. Aber irgendwann werden sie wiederkommen.

Joachim Faust



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Jungs schieben eine heiße Kugel
12.03.2003 15.29 Uhr

Darmstadt, 25. Februar 2003

Was haben ein indisches Restaurant und eine Kegelbahn gemeinsam? Sie gehören beide dem gleichen Besitzer. Und die heißen Kugeln, die unser Heimpädagoge Christian Zipper mit den Jungs aus den Wohngruppen 4 und 7 des "Weißen Hauses" im Maharadja bearbeitete, waren in diesem Fall keine indischen Spezialitäten, sondern dienten tatsächlich dazu, mit einem Wurf so viele Kegel wie möglich zu Fall zu bringen. Obwohl einige der Jungs noch wenig Erfahrung mitbrachten, entbrannte ein heißer Wettkampf mit viel Spaß und der Lust auf mehr.

Karl Straßner



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Gemütlichkeit im Bauernhaus
12.03.2003 15.07 Uhr

Freudenstadt, 23. Februar 2003

Die Straßen waren vereist, und an den Rändern türmte sich der Schnee, als wir am Freitagabend vor einem Bauernhaus in Dornhan (30 km von Freudenstadt entfernt) aus dem Marienhöher Bus kletterten und dann zu neunt über die Familie Münch hereinbrachen. Die Münchs sind die Eltern von Matthias, der schon seit fast zwei Jahren als Internatsschüler auf der Marienhöhe wohnt. Seine Mutter, früher selbst Marienhöher Schülerin, hatte uns eingeladen. In der großen Bauernstube wärmten wir uns am gemauerten Ofen, genossen das leckere Essen, die Katze kuschelte sich von einem zum andern, wir unterhielten uns, sangen Lieder zur Gitarre ... Es war ein schöner Abend. Im Sabbatgottesdienst in Freudenstadt erzählten wir von der Marienhöhe und berichteten über unser Entwicklungshilfeprojekt in Kambodscha. Nach einem gemeinsamen Potluck traten wir gestärkt die Rückfahrt nach Darmstadt an.

Karl Straßner

 

 

 



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Es war ein schöner Gottesdienst
17.02.2003 14.10 Uhr

Aschaffenburg, 15. Februar 2003
Die Adventgemeinde Aschaffenburg hatte uns eingeladen, und so machte ich mich am Sabbatmorgen mit Margarita Birnbaum, Josi Lang, Chris Hoffmann, Philipp Kloos, Matze Münch, Sebastian Kotte, Olli Schönfeld und Andy Straßner rechtzeitig auf den Weg.

Viele von uns hatten in diesem Vormittagsgottesdienst etwas zu sagen, das ihnen am Herzen lag. Besonders Sebastian und Andy erzählten freimütig, wie Gott ihr Leben verändert hat und zu welcher Erkenntnis sie gekommen sind: Hip Hop und Skateboard sind nicht der Kern des Lebens .... Josi und Meggi sorgten für den musikalischen Teil und spielten ein Musikstück mit Querflöte und Klavier. Meggi sang ein Solo, das sie selbst auf dem Klavier begleitete. Als die reguläre Gottesdienstzeit zu Ende war und ich fragte, ob wir etwas überziehen dürften, war die Gemeinde einstimmig dafür. Wir wurden eingeladen doch bald wieder zu kommen.

Das vorzügliche Potluck im Anschluss an den Gottesdienst werden wir wegen der leckeren Gerichte noch lange in guter Erinnerung behalten. Während des Essens und auch in der Jugendstunde am Nachmittag, an der wir aktiv beteiligt waren, hatten wir Gelegenheit die Aschaffenburger Adventjugend und einige Gemeindemitglieder kennen zu lernen. Mit dem Jugendleiter wollen wir in Kontakt zu bleiben und demnächst vielleicht wieder eine gemeinsame Jugendstunde erleben.

Karl Straßner



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Kennenlernwochenende 2002
10.02.2003 15.09 Uhr

24. August 2002

Es ist Freitagnachmittag. Die Marienhöhe liegt still und ruhig im Spätsommersonnenschein. Nur am Verwaltungsgebäude sieht man eilig Schülerinnen und Schüler mit Rucksäcken Richtung Parkplatz laufen. Dort warten mehrere Busse, mit denen alle "Neuen" und alle Heimpädagogen, zudem noch einige "alte Hasen" der Advent-Jugend Marienhöhe diesmal Richtung Fulda fahren wollen Schon zum zweiten Mal sind wir dort in einer herrlich gelegenen Jugendherberge untergebracht. Inmitten des grünen leicht hügeligen Geländes der Rhön verbringen wir zusammen das inzwischen schon traditionsreiche Kennenlernwochenende.  

26. August, abends

Was haben wir an diesem Wochenende gemacht und erlebt? Witzige Kennenlernspiele, besinnliche Andachten, ein interessanter Gottesdienst, ein schöner Ausflug zur Wasserkuppe von wo aus wir die Segelflieger beobachten konnten oder einfach auf der Wiese mit Panoramablick saßen und klönten. Nach der Rückkehr gab's Kuchen und Tee. Andere tobten sich auf der Wiese bei Volleyball und Fußball aus. Am Sabbatabend gab es einen bunten Abend: auf witzige Art und Weise wurden in einem Postenlauf Aufgaben gelöst und so nebenbei die vielfältigen Aktivitäten der Advent-Jugend vorgestellt.

Am Sonntag stand ein Ausflug zur Sommerrodelbahn auf dem Programm, die mit großer Begeisterung genutzt wurde, danach ein Besuch in der Rhöntherme, einem bekanten Freizeitbad in der Nähe. Erschöpft, aber glücklich, mit vielen Eindrücken und vielleicht auch schon neuen Freundschaften kehrten wir am Sonntagnachmittag auf die Marienhöhe zurück. Gerade noch rechtzeitig um die geliebten Hausaufgaben für Montag zu verrichten ...!

Christine Feldmann-Neubert



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