Internatstagebuch

www.internetraum.neues-schülerheim.de
11.03.2008 09.36 Uhr


Im Dezember 2007 war es im Mädcheninternat endlich soweit! Unser lang ersehnter, neuer Internetraum mit vier nagelneuen Computern und vier weiteren Anschlüssen für eigene Laptops konnte eröffnet werden. Dieser Raum - bis dahin als Tagesraum genutzt - wurde dazu grundlegend umgestaltet und zweckmäßig mit Computertischen und Sicherungsvorrichtungen ausgestattet. Eine neue Glastür dient dazu, das Geschehen auf den Bildschirmen von außen und im Vorbeigehen beobachten zu können, was für die Heimpädagogen im benachbarten Heimbüro sehr günstig ist.

Die Nutzung des Internetraumes brach vom ersten Moment an alle Rekorde.  Kaum waren die Computer ausgepackt und angeschlossen, standen die Schüler schon Schlange, so dass nicht einmal eine ordentliche Eröffnungsfeier möglich war, so groß war der Run, ins Web zu kommen. Eine Nutzungsordnung regelt den Zugang in den Internetraum, der abends um 22 Uhr geschlossen wird und bisher noch von allen Internatsschülern genutzt wird. Wir wünschen aber, dass auch die Jungen in ihrem Internat bald Internetzugang haben werden, so dass sich die Warteschlangen auf freie Plätze etwas verkürzen.

Beate Strobel



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Auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt
13.12.2007 09.57 Uhr


Nirgendwo kann man sich besser in Weihnachtsstimmung bringen als auf einem der zahlreichen Weihnachtsmärkte rund um Darmstadt. Der Heidelberger Markt in der Altstadt ist besonders schön, und da zieht es auch jedes Jahr unsere Internatsschülerinnen und Internatsschüler hin. Weihnachtslieder, Gewürzdüfte, Lichterglanz, Kitsch und Kunst ... Es war ein herrlicher Abend, an den schön geschmückten und beleuchteten Buden entlang zu spazieren und sich die eine oder andere angebotene Spezialität gut schmecken zu lassen.



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Romeo trifft Julia
05.12.2007 11.21 Uhr


Der traditionelle Galaabend, zu dem die Adventjugend Marienhöhe einlud, startete in diesem Jahr wie immer in einem sehr romantisch geschmückten Speisesaal mit vielen Kerzen, Tüchern und glitzernden Dekorationsstücken. Auch die Gäste hatten sich entsprechend herausgeputzt: Mädchen mit langen Kleidern, kunstvollen Frisuren und hohen Schuhen, Jungen mit Anzug, Hemd und Krawatte und Rose im Knopfloch.

Es versprach ein wirklich romantischer Abend zu werden. Man traf viele ehemalige Internatsschülerinnen, die sich abgesprochen hatten, sich zum Galaabend hier wieder zu sehen, man traf einige Eltern, Internatsschüler, Adventjugendmitglieder, Schulleiter, Heimleiter und viele interessante Leute mehr. Nach einem sehr leckeren Abendbuffet übernahmen Ines Kassap und Stefan Rode die Moderation und die Führung durch den Abend, und hier begannen die Überraschungen.

Schon nach kurzer Zeit waren die Gäste voll und ganz damit beschäftigt, sich über Quizfragen zu "Romeo und Julia" den Kopf zu zerbrechen, kurze Zeit später hüllte sich so mancher Gala-Gast fix und flott (man hatte nur wenige Minuten Zeit) in blaue Müllsäcke und Toilettenpapier, um sich der vorgeschriebenen Verkleidungsregel von Spiel Nr. 2 zu beugen. Der Jury fiel es unendlich schwer, drei Paare auszuwählen, da sehr viele mit unglaublicher Fantasie und Deko-Ideen an ihrer Verkleidung gebastelt hatten. In der dritten Runde führten diese drei Paare dann die berühmte Balkon-Szene auf der Bühne auf mit entsprechendem Lokal- oder Sozial-Slang, was zu vielen Lachsalven im Publikum führte.

Zwischen den Spielen untermalten musikalische Einlagen das Programm. "Sinze Now" trat mehrmals auf, Nadine Kunisch und Jasmin Riegel sangen in Begleitung von Stefan Rode, und der aus China stammende Internatsschüler Jiahong Li sang in seiner Muttersprache ein sehr einfühlsames Liebeslied zu Klavierbegleitung. Der mit Wunderkerzen gespickte Nachtisch, der etwas später am Abend eingeschoben wurde, wurde mit viel Beifall honoriert und schnell vertilgt. Zum Paar des Abends konnten Nadine Kunisch und Waldemar Root gekürt werden, die ihre Balkon-Szene mit viel spontaner Originalität zu würzen vermochten. Die Jury hatte es nicht leicht!! Alle waren hervorragend!

Beate Strobel



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Eine Bootsfahrt, die ist lustig ...
03.12.2007 16.29 Uhr


Viel Spaß hatte eine Gruppe von Internatsschülern auf einer Kanu-Tour. Unter fachmännischer Anleitung wurden die schuleigenen Kanus zu Wasser gelassen und nach etwas Übung gekonnt durch die Flusswindungen gesteuert. Walter Waniek, Lehrer auf der Marienhöhe und früher selbst Internatsschüler,  hatte uns eingeladen. Wir paddelten auf der Lahn von Kilometer 39 (Weilburg) bis Kilometer 65 (Runkel). Einige Mutige nutzen die Wartezeiten vor den Schleusen, um sich beim Schwimmen zu erfrischen. Die Jungs konstruierten das so genannte "Artursche Fahrsystem", bei dem zwei Boote nebeneinander zusammengebunden wurden und die Ruderer nach bestimmten Regeln zu rudern hatten.  Wir freuen uns schon auf das nächste Frühjahr, das schöne Wetter und hoffentlich einen neuen Ausflug.

Karl Straßner
 



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"Jetzt gehören wir richtig dazu!"
29.11.2007 15.38 Uhr


Wie seit vielen Jahren verbrachten die Heimpädagogen/innen auch diesmal das erste Wochenende im neuen Schuljahr mit den neuen Internatsschülern (und ein paar wenigen "Alten", die bei der Programmgestaltung mithalfen) in der Rhön, um hier die neue Gruppe in einer etwas anderen Umgebung kennen zu lernen. Neu waren diesmal nicht nur zehn Mädchen und elf Jungen, sondern auch unser Jugendprediger Alex Fellinger, der sich – nachdem er wohl sehr intensiv in die Abläufe und Gepflogenheiten dieses besonderen Wochenendes eingeweiht worden war – ganz nahtlos ins das Programm einklinkte, als wäre er schon immer dabei gewesen. Die gegenseitigen Kontakte entstanden ebenso zwanglos wie fröhlich beim Essen, beim Sport, beim abendlichen Lagerfeuer, bei den Kennenlernspielen, beim spazieren Gehen, bei den Andachten, dem gemeinsam gestalteten Sabbatgottesdienst, beim Musizieren und bei unendlich vielen Gelegenheiten zum lockeren "Miteinander-Quatschen". Höhepunkt und Abschluss dieses Wochenendes war wieder einmal das gemeinsame Bobfahren auf der Sommerrodelbahn an der Wasserkuppe, das die Jugendlichen jedes Jahr mit viel Begeisterung packt.
Die Stimmung war sehr fröhlich und ausgelassen, und sehr wohlwollend registrierten wir Heimpädagogen besonders, dass die Jugendlichen Rücksicht und Hilfsbereitschaft zeigten gegenüber einzelnen Teilnehmern, die sprachlich oder gesundheitlich zu kämpfen hatten und nicht ganz bedenkenlos zu diesem Wochenende mitgefahren waren. Am Ende spürten wir deutlich die Motivation: "Wir sind die Neuen auf der Höhe und jetzt gehören wir richtig dazu!"

Beate Strobel 



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