Lebenskompetenz statt Drogen
Informieren, ohne neugierig zu machen
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Das Schulzentrum Marienhöhe möchte eine drogenfreie Schule sein. Neben den notwendigen Grenzen, die wir ziehen, liegt uns besonders die Prävention am Herzen. Wir bieten deshalb für unsere 6. Klassen ein Fünf-Tage-Seminar zur Suchtprävention an. Diese Zeit verbringen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern in einer Jugendherberge. Alle betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden für dieses Seminar speziell geschult.
Nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand ist Suchtprävention unter anderem dann besonders wirksam, wenn sie möglichst frühzeitig, langfristig und sowohl im Elternhaus als auch in der Schule stattfindet. Ihr Ziel ist die Förderung von Lebenskompetenzen ohne Angsterzeugung.
Pro Tag gibt es drei Seminareinheiten, vormittags, nachmittags und abends. Spiele und Aktionen fördern die Kooperationsbereitschaft, die Selbsteinschätzung und das Selbstbewusstsein der Kinder. Besonders viel Spaß bereiten drei der Aktivitäten, z. B. das "blind geführt Werden im Freien", bei dem die Schüler mit verbundenen Augen an einem Seil durch die Natur gehen. Ebenso toll ist es, mit Hilfe eines Seils eine Bahnböschung zu erklimmen. Ein Höhepunkt ist der Bau einer "Eierfangmaschine" mit wenigen Hilfsmitteln. Die größte Überraschung sind die Spiele im Dunkeln, z.B. der Bau eines Zeltes.
Immer wieder wird im Kreis das Verhalten einzelner oder der ganzen Klasse thematisiert. Die Kinder sollen verstehen lernen, warum etwas auf eine ganz bestimmte Art läuft und was ihr Anteil daran gewesen sein könnte. An einem Nachmittag werden sie altersgemäß über Suchtmittel, Abhängigkeit, mögliche Ursachen, Fakten und Hintergründe informiert.
Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer sind immer wieder von diesen fünf Tagen begeistert. So können sich die neuen sechsten Klassen schon auf "ihre" Suchtpräventionswoche freuen. |
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