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Suchtprävention

Nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand ist Suchtprävention unter anderem dann besonders wirksam, wenn sie möglichst frühzeitig, langfristig und sowohl im Elternhaus als auch in der Schule stattfindet. Ihr Ziel ist die Förderung von Lebenskompetenzen ohne Angsterzeugung. Als Schule haben wir verschiedene Maßnahmen eingerichtet.

Suchtpräventionswoche für alle 6. Klassen

Wir bieten für unsere 6. Klassen ein Seminar zur Suchtprävention an, das mehrere Tage stattfindet. Diese Zeit verbringen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Lehrern in einer Jugendherberge. Alle betreuenden Lehrerinnen und Lehrer werden für dieses Seminar speziell geschult. Pro Tag gibt es drei Seminareinheiten, vormittags, nachmittags und abends. Spiele und Aktionen fördern die Kooperationsbereitschaft, die Selbsteinschätzung und das Selbstbewusstsein der Kinder.

Immer wieder wird im Kreis das Verhalten einzelner oder der ganzen Klasse thematisiert. Die Kinder sollen verstehen lernen, warum etwas auf eine ganz bestimmte Art läuft und was ihr Anteil daran gewesen sein könnte. An einem Nachmittag werden sie altersgemäß über Suchtmittel, Abhängigkeit, mögliche Ursachen, Fakten und Hintergründe informiert.

Sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Lehrerinnen und Lehrer sind immer wieder von diesen Tagen begeistert. So können sich die neuen sechsten Klassen schon auf "ihre" Suchtpräventionswoche freuen.

Suchtprävention 8. Klasse, 1-tägig an der Schule

Damit mitten in der Pubertät die Einsichten aus der 6. Klasse nicht verloren gehen, wird in der 8. Klasse das Wichtigste wiederholt und vertieft.

Suchtprävention Oberstufe

In der E-Phase findet im Rahmen der Gesundheitstage ein Gespräch der Klassen mit einem Suchtarzt statt.
In der Q-Phase führt eine Krankenkasse einen 2-stündigen Workshop mit allen Schülern durch.

Verankerung der Suchtprävention in der Schulkultur:

  • Atmosphäre der Wertschätzung und Kooperation

  • Marienhöher Spielregeln

  • Regeln für Klassenfahrten

  • Absprachen zwischen Schule, Schülern und Eltern

Präventive Maßnahmen:

  • Viele sportliche Angebote (auch Turniere und Wettkämpfe)

  • Sportfreizeiten (u. a. Surffreizeit in den Sommerferien nach Griechenland)

  • ein die Natur einbindendes Schulgelände

  • Umsetzung gesetzlicher Vorgaben (rauchfreie Schule, Festlegung der rauchfreien Zone auf dem Gelände der Schule inklusive des Schulweges)

Beratung/Krisenintervention:

Mit unserem Schulpsychologen Prof. Dr. Thomas Steininger (Kinder- und Jugendpsychotherapeut) können Termine für Beratungsgespräche vereinbart werden.