Infotag So 19.11.
Start um 11:00 Uhr, Programm ab 10.11. auf Homepage abrufbar

2014

Caro Dähn, Abi 2014, beginnt nach dem Abitur ein duales Studium zur Eventmanagerin:

„Marienhöhe war das Beste, was mir passieren konnte, obwohl ich eher zufällig hergekommen bin. Nirgendwo anders hätte ich so wachsen können: in meiner Persönlichkeit, im Entdecken meiner Fähigkeiten und Eigenschaften und vor allem in meinem Glauben. Auch Freundschaften sind hier intensiver, weil man sich viel näher kennenlernt. Die Abizeit war ein Meilenstein für mich. Die Prüfung in Mathe war für mich eine Riesengebetserfahrung. Ich glaube, ich hab mich das erste Mal im Leben so richtig in Gottes Hände fallengelassen. Für mich hat sich Marienhöhe auf jeden Fall gelohnt, weil man hier Entwicklungen und Erfahrungen macht, die man sonst nie gemacht hätte. Nirgendwo anders kann man sowas erleben.“

Samuel Lang, Abi 2014, geht nach dem Abitur für ein Jahr nach Australien, um dort zu arbeiten und Urlaub zu machen:

„Ein Punkt, der mich komplett überrascht hat, war, dass hier so offen über Gott gesprochen wurde. Davor hatte ich kein Interesse mehr, da war ich eigentlich Welten weg. Aber hier wurde ich nicht zum Glauben gezwungen, sondern konnte einfach in der Andacht sitzen, und da kamen total interessante Inputs, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Der nächste Punkt war, dass ich in Andachten bemerkt habe, man kann auch Spaß auf einer anderen Wellenlänge erleben, als ich’s davor erlebt hatte.“

2013

Chantal Kaumann, Abi 2013, arbeitet im Moment im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im Mädcheninternat, wird aber ab Frühjahr 2014 für ein halbes Jahr nach Neuseeland gehen:

„Ich war zwei Jahre im Internat auf der Marienhöhe. Die Internatsgemeinschaft, die Schule und die Adventjugend Marienhöhe haben zusammen dafür gesorgt, dass die Höhe zunächst mein zweites und heute mein erstes Zuhause geworden ist. Aufgrund der G9-Schulform (in Niedersachsen hatte ich bereits G8) und der kleineren Kurse, sowie dem engeren Verhältnis zu den Lehrern (sie waren eigentlich immer ansprechbar und  für einen da), wurden meine Noten schlagartig besser. Ich habe den Neuanfang nutzen können. Natürlich lag es auch daran, dass ich mehr für die Schule gemacht habe, auch die Marienhöhe schenkt einem das Abitur nicht. Doch wenn man im Internat mit Schülern zusammenlebt, die die gleichen Kurse wie man selbst besucht, entwickeln die meisten auch den Ehrgeiz, mit den anderen mithalten zu wollen. Dieser Ehrgeiz hatte auch mich gepackt und mir ein gutes Abitur beschert. Trotzdem kam die Freizeit nie zu kurz. Ich hatte immer etwas zu tun. Mal war es Volleyball, dann wieder unser fantastischer Jugendchor, Pfadfinderfreizeiten oder –gruppenstunden, eine Internatsandacht oder den Gesprächskreis für den Gottesdienst vorbereiten. Mit hat es Spaß gemacht, an allem möglichen mitzuwirken. Dadurch, dass wir im Mädcheninternat drei Klaviere stehen haben, habe ich begonnen Klavier zu spielen und zu singen. Die Bestätigung und die Hilfe von meinen Mitschülern und den Internatspädagogen gaben mir den Selbstwert zurück, den ich auf meiner alten Schule mehr und mehr verloren hatte. Doch ich habe auch gelernt, mit Rückschlägen und Problemen umzugehen. Ich bin selbstständiger und erwachsener geworden. Auch mein Glaube ist in der Zeit gewachsen. Gott hat sich immer mehr als mein Zufluchtsort in stressigen Zeiten und als mein Begleiter im Alltag herausgestellt. Ich hatte hier auf der Höhe die Möglichkeit, Gott im gemeinsamen Gebet mit meinen Freundinnen, in den Andachten, in Bibel- und bei Jugendstunden, sowie in vielen Gesprächen mit den verschiedensten Menschen näher kennen zu lernen. Zusammen mit sehr guten Freunden von mir habe ich nun einen Hauskreis, der mir viel Kraft gibt und meine Beziehung zu unserem Gott immer wieder stärkt. Ich kann jedem, der sich auf etwas ganz neues einlassen möchte, die Höhe nur empfehlen. Doch wichtig ist es auf jeden Fall, offen und bereit zu sein, Vorurteile abzubauen. Man sollte mit der Einstellung auf die Höhe kommen, dass man an dem Wachstums- und Veränderungsprozess, der zur Zeit stattfindet, mitwirken möchte. Die Zeit auf der Höhe prägt für das ganze Leben. Viele ehemalige Internatsschüler haben sich nach der Schulzeit dafür entschieden in Darmstadt zu bleiben. Sie wollten nicht mehr weg. Mir ging es genauso. Ich habe mich für einen sechsmonatigen Bundesfreiwilligendienst im Mädcheninternat entschieden. So kann ich meine Ideen einbringen und meine Erfahrungen als Feedback an die Internatsleitung weitergeben. Ich habe die Möglichkeit, neue Internatsschüler kennen zu lernen und ihnen zu helfen, sich neu zu orientieren. Auch wenn ich nach dem Freiwilligendienst nach Neuseeland gehen werde, weiß ich jetzt schon, dass ich zum Studium wieder nach Darmstadt komme. ‚Ich bin Marienhöhe‘, dieses Motto der Adventjugend kann ich voll unterstreichen.“

Mario Wanitschek, Abi 2013. Mario plante, nach dem Abitur Eventmanagement zu studieren:

„Das Leben auf der Marienhöhe hat mir den Kontakt zu vielen neuen und netten Menschen ermöglicht. Die Wohnatmosphäre im Internat hat mich positiv überrascht und die Beziehung zu Gott und zu mir selbst ist im Laufe der 3 Jahre besser geworden. Auch wenn nicht immer alles so läuft, wie man es sich vorstellt oder wünscht, mag ich das Leben hier und bin froh, ein Teil des Internats zu sein.“

Christoph Ebel, der sein Abitur 2013 auf dem 2. Bildungsweg gemacht hat und nun Sozialpädagogik in Darmstadt studiert, erzählt in einem interessanten Interview für die Zeitschrift "Adventisten Heute" (August 2013, S. 22-23), wie er die Zeit auf der Marienhöhe erlebt hat.

2012

Annika Schmidl, Abi 2012, absolvierte zunächst ein Au-Pair-Jahr in Neuseeland und studiert heute Grundschulpädagogik in Frankfurt:

„Ich hab mich taufen lassen und tolle Freundinnen gefunden. Ich konnte mich in verschiedenen künstlerischen Bereichen ausprobieren, um zu sehen, wo meine Begabungen liegen.“

Anna-Katharina Gaiser, Abi 2012, studiert heute Biologie für das Lehramt in Frankfurt:

„Ich bin selbständiger geworden und kann einen guten Schulabschluss machen.“

Lena Kruck, Abi 2012, studiert heute Heilpädagogik in Darmstadt:

„Ich bin selbstbewußter, selbständiger geworden und hab tolle Freunde gefunden.“

Anna Engelhardt, Abi 2012, studiert heute Psychologie in Bochum:


„Das wichtigste, was ich in meiner Zeit auf dem Internat gelernt habe, ist, dass ich selbst für mein Leben verantwortlich bin. Ich habe gelernt, Prioritäten zu setzen. Und auch, wie wichtig es ist, Freunde zu haben, die einem in schwierigen Situationen unter die Arme greifen und wie viel Spaß es macht, selbst so eine Freundin zu sein. Nicht, dass ich vorher unsozial war, aber wenn man mit seinen Freunden zusammen wohnt, entwickeln sich einfach sehr tiefe Beziehungen, um die ich unglaublich dankbar bin. Das Leben im Internat war für mich eine sehr gute Zwischenstation zwischen Elternhaus und Studentenleben - man wird sozusagen unter Aufsicht in ein selbstständiges Leben eingeführt.“

Franziska Zücker, Abi 2012, studiert heute Grundschulpädagogik in Lüneburg:

„Die Marienhöhe hat mir ein gutes Verhältnis zu meiner Familie gebracht. Ich habe auch die Chance bekommen, mich selbst kennen zu lernen.“

Julien Bernard, Abi 2012, absolvierte nach dem Abitur ein Freiwilligenjahr bei 1year4jesus:

„Die Marienhöhe war für mich ein Schritt in die Selbständigkeit und Unabhängigkeit. Ich habe hier Freundschaften geschlossen, von denen ich jetzt schon weiß, dass sie mich mein ganzes Leben begleiten werden.“

Jacqueline Büchner, Abi 2012, absolvierte ihren Bundesfreiwilligendienst auf der Marienhöhe und studiert nun Psychologie:

„Was hat mir die Marienhöhe gebracht? Freunde, die auch Adventisten sind. Und ich habe hier einen großen Reifungsprozess erlebt.“

2011

Maria Lauk, Abi 2011:

"Die Zeit auf der Marienhöhe hat sich auf jeden Fall für mich gelohnt! Ich habe nicht nur mich selbst und Gott gefunden, sondern auch meine besten Freunde, die ich sicherlich bis ins hohe Alter haben werde!"

Katharina Busch, Abi 2011, studiert heute Grundschulpädagogik:

„Ich habe gelernt, mit den unterschiedlichsten Menschen umzugehen und dabei ich selbst zu sein. Ich habe Freundschaften fürs Leben geschlossen. Und ich hab gelernt, mehr aus mir herauszugehen, kontaktfreudiger zu sein.“

Sabrina Becker, Abi 2011, war nach dem Abitur für ein Freiwilligenjahr mit der Entwicklungshilfeorganisation ADRA in Afrika:

"Man erlebt sehr viele lustige Dinge, weil so viele unterschiedliche Menschen zusammen sind, die alle etwas mitbringen, so dass man viel Verrücktes erleben kann."

2010

Nadine Kunisch, Abi 2010, studiert heute Christliches Sozialwesen an der Theologischen Hochschule Friedensau:

„Ich war insgesamt 3 Jahre auf der Marienhöhe und lebte im Internat bis ich mein Abitur gemacht habe. Als Einzelkind kam ich in ein alltägliches Gemeinschaftsleben im Internat hinein. Das war etwas völlig neues und gewöhnungsbedürftiges. Zunächst hatte ich Schwierigkeiten, mit so vielen anderen Mädchen auf engstem Raum zu wohnen. Doch nach einiger Zeit wusste ich die Gemeinschaft zu schätzen und mit Konflikten besser umzugehen - auch, wenn dies anfangs sehr viel Überwindung gekostet hat. Die Zeit im Internat möchte ich am liebsten noch einmal durchleben, obwohl ich selbst nun in einem Studentenwohnheim in Friedensau wohne, wo ich an der Theologischen Hochschule Friedensau Soziale Arbeit studiere. In der Schul - und Internatszeit wurde ich auf die Studien - und Ausbildungszeit sehr gut vorbereitet sodass mir der Einstieg in mein Studium nicht allzu schwer fiel. Nebenher habe ich mich persönlich entfalten können, da ich durch verschiedene Angebote in der Freizeit, aber auch in der Schule sowie im Internatsleben angesprochen wurde. Aber auch durch die enge Verbindung von Alltagsleben und christlichem Glauben konnte ich meinen Glauben weiterhin entwickeln und wachsen lassen. Kurzum: Die Marienhöhe ist wirklich viel mehr als eine Schule!“

2009

Nico-Sebastian Fischer, Abi 2009, macht nach einem längeren Entwicklungshilfeaufenthalt in Kambodscha heute eine Krankenpflegeausbildung in Aachen:

„Internat war für mich eine Klassenfahrt, die nicht aufhört! Eine schöne Klassenfahrt wohl gemerkt, durch die ich 'nebenbei' sogar noch meine jetzige Frau kennengelernt habe. Ganz abgesehen von den vielen Freunden, die zum Teil wie meine Geschwister geworden sind. Ich kann es nur jedem von Herzen empfehlen - wer die Möglichkeit dazu hat, sollte sich mit Gott auf diese Erfahrung einlassen.“

Davina Schmidl, Abi 2009, studiert nach einem Freiwilligenjahr mit ADRA in der Südsee heute Lehramt für Gymnasien in Gießen:

„Die Zeit auf der Marienhöhe war eine meiner schönsten Zeiten! Viele Menschen, tolle Gemeinschaft, lustige Ideen, viele Quatschköpfe, die sie ausprobieren. Hat mir die Augen für das wesentliche geöffnet. Das was wirklich wichtig ist! Gemeinschaft mit anderen ist mir wichtig geworden, Freunde, Sport, offen sein und andere einbeziehen, "Familiendasein". Ich habe eine Menge Freunde/Kontakte in ganz Deutschland mitgenommen, tiefe Freundschaften, Unterstützung von allen Seiten, weiß, dass Menschen an mich glauben, fühle mich geborgen und geliebt.“

Viktoria Raddatz, Abi 2009, studiert heute Soziale Arbeit in Kassel:
„Die Marienhöhe hat mir geholfen, mein Selbstbewusstsein zu stärken und selbstständig zu werden. Außerdem habe ich intensive Freundschaften erleben dürfen."

2007

Bianca Busch (geb. Marquardt, Abi 2007), arbeitet heute als Industriekauffrau bei Stuttgart:

Ich war vier Jahre als Internatsschülerin auf der Marienhöhe und möchte die Zeit niemals missen. Eine große Portion an Selbstständigkeit, Selbstbewusstsein, Verantwortung, und was es heißt, mit beiden Beinen im Leben zu stehen, hat mir die Zeit mitgegeben. Der freie Austausch über den Glauben hat mir gut getan, und tolle Freundschaften, die bis heute anhalten, erinnern mich an die schöne Zeit in Darmstadt zurück. Die Marienhöhe ist in meinem Leben ein sehr wichtiger Lebensabschnitt geworden! Nach meinem Abitur habe ich mich für eine Ausbildung als Industriekauffrau entschieden, diese abgeschlossen und bin heute glücklich verheiratet. Was es heißt, selbstständig zu sein, Verpflichtungen und Verantwortung zu haben, für seinen Lebensunterhalten zu arbeiten, all dies bzw. die Voraussetzungen dafür, lernte ich u.a. auch durch die Marienhöhe, die ich seit meinem Abitur einmal im Jahr besuche - schließlich war sie für vier Jahre mein Zuhause!“

2006

Vitali Eisfeld, Abi 2006, hat Sportmanagement in Frankfurt studiert und arbeitet heute in einem Logistikunternehmen:

„Meine Geschichte mit der Marienhöhe begann auf einer Autofahrt im Jahre 2001. Mein großer Bruder drückte mir einen Flyer in die Hand, auf dem die Marienhöhe für eine Begegnungswoche warb. Nach kurzer Überlegung entschloss ich mich dort hinzufahren, ehrlich gesagt mit einer großen Skepsis, denn ich hatte mich zuhause ja sehr wohl gefühlt. Im Februar 2002 habe ich eine wirklich ereignisreiche Begegnungswoche erlebt. Viele neue coole Leute, Gespräche über und mit Gott, das Sportprogramm, die Schule waren nur wenige Aspekte, die für die Marienhöhe gesprochen haben.
Lange Rede kurzer Sinn: am 12. August 2002 begann mein Lebenslauf auf der Marienhöhe. Viele neue Gesichter kennengelernt, viel Spaß im Internat, Heimpädagogen, die immer für einen da waren, gute Atmosphäre in der Schule, mögliche Lerngruppen vor Klausuren, Möglichkeiten, die finanzielle Lage über Schülerjobs zu verbessern, spaßiges Programm am Wochenende und ein nagelneuer Kunstrasenplatz sowie eine Fußballmannschaft, mit der ich oft auf internationale Turnier gefahren bin. All das verdeutlicht, dass ich in insgesamt 6 Jahren Marienhöhe sehr viel gelernt habe und die Zeit mich dort auch geprägt hat. Nach meinem Abitur und meinem Zivildienst in Darmstadt konnte ich 2007 meinen Traum erfüllen und Sportmanagement in Frankfurt studieren. Mittlerweile habe ich nach einigen Praktika in der Sportwelt nun eine neue Herausforderung angenommen und bin zu einem Logistikunternehmen gewechselt. Auf die Zeit auf der Marienhöhe blicke ich sehr positiv zurück und danke allen Beteiligten für die Chance, mich weiterentwickeln zu können.“

Michelle Magalas, Abi 2006, studiert heute in Trier Kunstgeschichte und Klassische Archäologie:

„Die Marienhöhe bietet viel Platz für Entfaltung. So habe nicht nur ich mich besser kennengelernt und ausprobieren können, sondern auch die Jugendlichen um mich herum, meine Freunde. Ich habe die Marienhöhe als Ort der Entscheidung zu schätzen gelernt. Der eine wurde sich klar darüber, was er werden möchte, was seine neuen Lebensziele sein könnten. Der Andere fand Gott oder entschied sich klar gegen Gott. Man fand die erste "Große Liebe" oder die Liebe fürs Leben. Ich fand die Zeit sehr schön und will sie nicht missen.“

2005

Catrin Baldischweiler (geb. Hoffmann), Abi 2005, studierte zunächst Ethnologie, Biologie und Psychologie und absolviert nun ein Lehramtsstudium:

„Im Februar/März 2013 konnte ich im Rahmen meines Studiums ein Praktikum am Schulzentrum Marienhöhe machen. Die Schule hat sich seit meinem eigenen Abitur sehr verändert; ein neues Schulgebäude ist entstanden und die Ausstattung der Klassenzimmer wurde modernisiert. Für mich war das sehr spannend, denn so konnte ich das Lehrersein "auf neuestem Standard" ausprobieren und zum Beispiel lernen, wie man mit einem Smartboard umgeht, was mir bisher nicht einmal an der Hochschule möglich war. Was mich aber am meisten begeistert hat, ist das gute Klima zwischen den Lehrern und Schülern. Die Marienhöhe ist eine Schule, an der man sich wohlfühlen, einbringen und wachsen kann, nicht nur als Schüler sondern auch noch als Lehrer. Mich hat das Praktikum in meinem Berufswunsch bestätigt und ich freue mich auf meine Arbeit als Lehrerin!“

Laurent Mutamba, Abi 2005, studierte Theologie auf der Theologischen Hochschule Friedensau und ist heute Jugendpastor der Gemeinde Marienhöhe:

"Ich bin in einer schwierigen Gegend von Rodgau aufgewachsen und war wohl als Kind und Jugendlicher nicht ganz einfach für meine Mutter. Auf die Marienhöhe zu kommen bedeutete für mich die Chance eines Neuanfangs. Ich durfte neue Talente und Begabungen entdecken und eine Beziehung zu Gott aufbauen. Marienhöhe ist für mich der Ort, an dem ich die ersten Schritte dieses neuen Weges für mich ausprobieren konnte. Heute bin ich Pastor und möchte Jugendliche ermutigen, erste Schritte auf guten neuen Wegen zu gehen."

2004

Xenia Bachmann (geb. Zöllner), Abi 2004, ist heute Sozialarbeiterin in Gießen:

„Ich vermisse immer und immer wieder die Marienhöhe. Es ist für mich das schönste Fleckchen auf der Welt. Ich habe von dort sehr gute Freundschaften mitgenommen. Auch wenn wir jetzt über ganz Deutschland verteilt sind, gibt es Menschen aus dieser Zeit, die für mich eine ganz besondere Bedeutung gewonnen haben. Oft bleibt leider nicht viel Zeit und man hört oder sieht sehr lange nichts voneinander, aber es sind diese Menschen von damals, die etwas ganz besonderes für mich waren und weiter bleiben werden. Auch nach Jahren verstehen wir uns teilweise noch blind. Ich glaube, ohne das Internat hätte es diese Intensität nie gegeben. Auf der Marienhöhe habe ich auch gelernt, dass Glaube Farben hat und nicht schwarz oder weiß ist. Jemand, der manches vielleicht lockerer sieht, ist deswegen trotzdem noch Christ und von Gott erlöst. In der Gemeinde dort hatte ich viele Möglichkeiten, mich auszuprobieren, was auch viel Spaßgemacht hat und mich viel hat lernen lassen. Manches davon mache ich heute nicht mehr, bei anderem wie der Kindersabbatschule habe ich nie aufgehört mich zu engagieren, und es sind neue Aufgaben dazu gekommen. Die Gemeinde Marienhöhe vermisse ich oft auch. Ich habe mich dort sehr zu Hause gefühlt. Als ich mich für die Marienhöhe entschied, wurde mir von Leuten aus meiner damaligen Jugendgruppe gesagt, ich würde meinen Glauben verlieren, wenn ich dort hinginge. Ich glaube, das Gegenteil ist der Fall und ich bin nach fast 10 Jahren (Abi 2004) gerade wegen der Marienhöhe noch in der Gemeinde, weil ich gläubige Freunde gefunden habe, auch wenn nicht alle um mich herum Adventisten waren. Ich bin heute Sozialarbeiterin in einer Landkreisverwaltung im planerischen Bereich, verheiratet (Mann NICHT auf der Höhe kennengelernt) und mache einen berufsbegleitenden Master an der Hochschule in Friedensau. Während den Semesterwochen wohne ich dort bei einer Freundin, die ich auf der Höhe kennen gelernt habe. Ich begegne dort einigen Bekannten aus der Zeit im Internat und stelle fest: auch bei  denen, mit denen ich nicht wirklich dick befreundet war, ist trotzdem immer wieder eine Freude und eine Art Vertrauen da. Zurückzuführen ist das darauf, dass es damals zusammen auf der Höhe einfach eine tolle Zeit war, die wir miteinander teilten!“

2002

Erika Losing, Abi 2002:

"Es war eine schöne Zeit hier, die ich in meinem Leben nicht mehr missen möchte! Ich habe Freunde gewonnen und viele nette Menschen und engagierte Lehrer kennen gelernt. Mein Glaube an Jesus wurde durch zahlreiche neue Impulse bereichert (an dieser Stelle ein großes Dankeschön an alle Fishermen's!) und insgesamt habe ich gelernt, offener auf Menschen zuzugehen und mit ihnen umzugehen."

Rebecca Dierolf, Abi 2002:

"Ich bin 4 Jahre auf der Höhe gewesen. Damals war es ein großer Schritt von zu Hause in die Fremde. Auf der Marienhöhe habe ich gelernt, die Welt auch aus anderen Perspektiven zu sehen. Außerdem hat sich meine Persönlichkeit entfaltet."

Christian Eißner, Abi 2002:

"Rückblickend auf die 4 Jahre, die ich auf der Marienhöhe verbracht habe, möchte ich sagen, dass ich sie vermissen werde. Hier habe ich das Leben mit seinen unterschiedlichen Facetten kennengelernt. Ich hatte hier die Möglichkeit, mich selbst als Mensch näher kennen zu lernen. Marienhöhe wird für mich der Begriff bleiben, welcher mich auf das Leben vorbereitet hat. Dies geschah nicht zuletzt auch durch ein Projekt zur Entwicklungshilfe in Kambodscha, das die Marienhöhe in Zusammenarbeit mit ADRA durchführt. Dort habe ich gelernt, Selbständigkeit und Eigenverantwortung nicht nur zu "buchstabieren", sondern auch ganz praktische Erfahrungen in Bezug auf meine körperlichen und emotionalen "Grenzen" (Sprache, Kultur...) zu machen. Darüber hinaus habe ich auf der Marienhöhe Freunde fürs Leben gefunden. Außerdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich an diesem Ort mit all meinen Stärken und Schwächen akzeptiert werde. Diese Erkenntnisse waren nicht nur Bereicherungen, sondern haben mir auch viel Motivation für mein weiteres Leben geschenkt."

Inga Foetsch und Vivien Kolletzki, Abitur 2002:

"Nun, am Ende unserer Schulzeit angelangt, können wir resümieren: Das Schönste auf der Marienhöhe sind eindeutig die Freunde, die wir gefunden haben - nicht zuletzt uns beide selber! So weit weg von zuhause im Internat haben wir auch Selbständigkeit dazu gewonnen. Auf dem grünen Campus fühlt man sich sehr wohl, und wenn das Grün mal nicht ausreicht, liegt der Wald gleich nebenan. Ganz persönlich habe ich, Vivien, das Jüngerschaftstraining "fishermen" als reiche Erinnerung erlebt. Mir, Inga, werden alle Aktionen der Gemeindejugend in sehr guter Erinnerung bleiben. Und nicht zuletzt verlassen wir die Höhe nach unserer 2 1/2, bzw. 4-jährigen Zeit mit dem Abitur in der Tasche und werden immer gerne hierher zurückkehren."

2001

Sharon Kilian, Abitur 2001:

"Ich war während der gesamten Oberstufenzeit auf der Marienhöhe und ich hätte diese Entscheidung zu jedem Zeitpunkt wieder so getroffen. Gerade für mich als Einzelkind war es eine interessante Erfahrung, mit so vielen anderen Mädchen ein Dach und auch ein Zimmer zu teilen; und ich muss sagen: das "Experiment" ist geglückt! Alles in allem hat mir die Marienhöhe und insbesondere das Internat beim Erwachsenwerden sehr geholfen."

1997

Arik Rouven Pletzer, Abi 1997, arbeitet heute als Lehrer für Deutsch und Geschichte an einem Gymnasium in Kufstein/Österreich:

„Meine Zeit auf der Höhe war eine fröhliche und glückliche Zeit. Das Leben im Internat war für mich wie ein Ferienlager zum Feierabend. Wir haben zusammen gesportelt, gebrutzelt, gespielt, gelernt und genossen und auch über Dialekte gelacht. Es hat Freude gemacht, und ich möchte die Zeit nicht missen! Sieben Jahre war ich dort - ich weiß also, wovon ich red`, und es war eine der schönsten Zeiten meines Lebens!“

Sarah Blumenberg, Abi 1997, arbeitet heute an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Abteilung Studium und Lehre:

"Jeder hat rückblickend eine andere Höhe im Kopf. Das hier ist meine. Die Höhe, das sind für mich die Menschen, deren Leben ich dort teilen durfte. Manche Lebenswege habe ich nur berührt, mit anderen fühle ich mich auch heute noch ganz tief verbunden. Wir haben zusammen gelacht, geheult, geglaubt, gelebt, gegessen, gefeiert, getanzt, gebacken, gebetet, gekämpft… Wir sind gewandert, gepaddelt, geklettert… Wir waren Pfadfinder, Internatsschüler, Heilige und Heiden, Adventjugend und Abiturienten… Wir sind ausgestiegen und eingestiegen. Wir waren die Höhe. Die Höhe, das sind für mich auch die Erfahrungen, die ich machen durfte. Wir haben uns ausprobieren können und unsere Talente entdeckt. Wir konnten uns entfalten, und doch hat sich manch einer im heiligen Käfig eingesperrt gefühlt. Wir durften erwachsen werden. Ich habe Pizza im JUZ gebacken, an Talenteabenden mitgestaltet, mit den Pumas im Schnee gezeltet und Knoten mit den Grashüpfern und Eisbären geübt. Ich habe die Toiletten vor der Mensa geputzt und Kranken Essen gebracht. Ich habe Schuhe aneinandergeknotet und in der Mensa aufgehängt. Ich habe in der Letterweek Nachrichten auf Orangen geschrieben und an Freunde verschickt. Ich habe beim Musikfestival vegetarischen Döner verkauft. Ich habe das Lehrerzimmer zu Onkel Lothars Kindergarten umgestaltet. Schattenspiel, Marionetten und die Toten Hosen. Siedler im Zug und auf der Wiese. Schlafen in der Schaukel hinterm Neuen Schülerheim. Die Höhe ist für mich nicht nur ein Ort. Aber sie ist eine Menge Orte und Plätze, an die ich gern zurückkehre."

1993

Carsten Schuster, Abi 1993, ist heute in einer Unternehmensberatung tätig:
 
„Ich war von 1990 bis 1993 im Internat auf der Marienhöhe. Nach dem anschließenden BWL-Studium habe ich mehrere Jahre als Ausbildungsleiter bzw. Personalreferent in verschiedenen Einzelhandelsunternehmen gearbeitet und bin derzeit in einer Unternehmensberatung beschäftigt und berate zu Ausbildungsprozessen. Rückblickend kann ich nur sagen, dass es eine der besten Entscheidungen meines Lebens war, damals auf die Marienhöhe zu gehen. Besonders klasse fand ich das Gemeinschaftserlebnis, die vielen Angebote und Unternehmungen und den Austausch mit anderen. Ich konnte wichtige Erfahrungen und Impulse für mein Leben mitnehmen. Die Zeit auf der ´Höhe war absolut wertvoll für mich und ich möchte sie nicht missen!“

Michael Budnick, Abi 1993, arbeitet heute als Softwareentwickler in Darmstadt:

„Der Auslöser, mich für das Internat Marienhöhe zu interessieren war mein Wunsch, Samstags keinen Unterricht zu haben. Es stellte sich dann zwar heraus, dass die Oberstufe in meiner Kreisstadt Samstags auch keinen Unterricht hatte, aber zu dem Zeitpunkt war die Vorstellung, was mich im Internat Marienhöhe erwartete so weit entwickelt, dass ich trotzdem dort hin wollte. Mich lockte die Aussicht auf größere Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit ohne gleich ganz eigenständig sein zu müssen; die Aussicht mit hoher Wahrscheinlichkeit und größerer Personenauswahl Freunde fürs Leben zu finden; die Hoffnung mich mit Gleichgesinnten intensiv engagieren zu können. Ohne den Anlass des Unterrichts am Samstag hätte ich mich mit dem Gedanken, auf ein Internat zu gehen, nicht beschäftigt. Heute bin ich froh, die Chancen des Internats damals erkannt zu haben und auf die Marienhöhe gegangen zu sein. Es hat mein Leben nachhaltig beeinflusst.“

1991

Jochen Streit, Abschluss am Theologischen Seminar 1991, ist heute Pastor und Sekretär des Süddeutschen Verbandes unserer Freikirche:

"Die Marienhöhe war wie eine große Familie. Im Unterricht gemeinsam gelernt, bei den Mahlzeiten miteinander diskutiert, beim Sport als Team gekämpft und in der Stille in kleinen Gruppen zusammen gebetet."

1984

Ursula Kaija, Abi 1984, arbeitet heute als Sekretärin des Geschäftsführers und im PR-Bereich auf der Marienhöhe:

"Einer meiner schönsten Lebensabschnitte waren die drei Jahre, die ich am Kolleg Marienhöhe verbrachte, das letzte davon im Internat. Als Sekretärin war ich auf die Marienhöhe gekommen und von dem umfangreichen Lehrangebot so begeistert, dass ich eine Unterbrechung meines Berufslebens wagte, um auf dem Zweiten Bildungsweg mein Abitur zu erreichen, ein Entschluss, den ich nie bereut habe. Außer dem Wissen, das ich mir aneignen konnte und das eine ausgezeichnete Grundlage für mein Studium bildete, waren mir die Freunde wichtig, mit denen ich Spaß haben, Kummer teilen und Lernstoff pauken konnte. Auf der Marienhöhe werden Grundsteine fürs Leben gelegt: manche Freundschaften halten das ganze Leben, und eine Reihe von ehemaligen Schülerinnen und Schülern kehren als Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück."

1982

Christiane Fluellen, Abi 1982, ist heute Lehrerin für Englisch, Erdkunde (auch bilingual), Darstellendes Spiel und Geschichte auf der Marienhöhe:

„Ich war von der 8. Klasse bis zum Abitur im Internat. Der schöne Campus mit dem historischen Gebäude, Wald und Obstwiesen vor der Tür, das hat mir von Anfang an besonders gut gefallen. Die Freundschaften die ich dort geschlossen habe, halten bis heute an und die Eigenverantwortlichkeit, die ich als Internatsschülerin gelernt habe, hat mir in meinem Leben eine große Sicherheit gegeben. Es macht Spaß, jetzt als Lehrerin  zur positiven Atmosphäre dieser Schule beitragen zu können.“

1981

Matthias Pengel, Abi 1981, ist heute Grundschullehrer in Kassel:

„Als Freund der Musik und des Sports kam ich auf der Marienhöhe voll auf meine Kosten. Aber neben Kammerchor und Volleyball gab es auch Freunde mit denen ich nicht nur lachen, sondern auch ernsthaft beten konnte. Durch sie habe ich zu einem tiefen Glauben gefunden, der mich heute noch trägt. Ich möchte die schöne Zeit nicht missen.“

1975

Walter Waniek, Abi 1975, Abschluss am Theologischen Seminar 1979, ist heute Lehrer für Arbeitslehre, Sozialkunde, Musik und Religion auf der Marienhöhe:

„In der Zeit der internationalen Protestbewegung, des RAF-Terrors und der Aktionen der Friedensbewegung kam ich als Schüler, wie ein Nomade nach Orientierung umherziehend, an das Schulzentrum Marienhöhe. In der Begegnung mit der Lehrerschaft, der Heimleitung sowie der Internatsgemeinschaft erfuhr ich neben der Wissensvermittlung und dem Alltagsgeschäft des Unterrichts und Internatslebens „Uferhilfe“ in so manchen Turbulenzen meines Lebens. Gerne denke ich an die vielen Ferientouren mit „Internatis“ in meinem alten VW Bully, denn immer waren Ansprechpartner und Unternehmungslustige da. Die vielfältigen Angebote an Andachten, Gottesdiensten, Schülergebetskreisen, die Mitarbeit in der Pfadfinderschaft und in der Jugendarbeit vertieften meine Beziehung zu Jesus Christus. Insgesamt erlebte ich die Marienhöher Schülerzeit als einen meiner schönsten Lebensabschnitte, und irgendwie hat sich das damalige Marienhöher Flair fortgepflanzt. Heute erlebe ich einige Lehrer und Internatsleiter von damals als Kollegen, und wir sind  gemeinsam in der Nachfolge Jesu, eingebunden in die Adventgemeinde.“