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2000-2009: das Schulzentrum Marienhöhe als „gesundheitsfördernde Schule“ mit Gymnasium G8, Kolleg und Realschule

Pünktlich zum Schuljahresbeginn 2000/2001 kann ein kleines Schulhaus einweiht werden, das an die Stelle des alten Werkstattgebäudes gebaut worden ist. Es umfasst vier dringend notwendige zusätzliche Klassenräume, da die Schülerzahlen aufgrund der anwachsenden Realschule weiter gestiegen sind. Die Räume werden seit 2010 von der Grundschule genutzt.

2001 wird der Name von "Schulzentrum Seminar Marienhöhe" in "Schulzentrum Marienhöhe" geändert, da mittlerweise die Bezeichnung „Seminar“ kaum mehr verwendet wird. Die Sportanlagen werden um einen Kletterturm für das Fach „Sportklettern“ und um einen Kunstrasen-Fußballplatz mit Leichtathletikanlage erweitert.

Ab 2005 wird ein Sanierungskonzept für den gesamten Campus zur Energieeinsparung umgesetzt. Gebäude werden gedämmt, alte Fenster werden durch Energiesparfenster ersetzt, eine Fotovoltaikanlage zur Energieeinsparung wird installiert. Damit wird eine wichtige Säule unseres aktuellen Leitbildes vorbereitet (Nachhaltigkeit).

2007 beginnt die Umgestaltung der umfangreichen Studienbibliothek in eine Schulmediothek auf neuestem Stand. Umbaumaßnahmen, eine moderne Einrichtung und neben Büchern auch moderne Medien wie CDs und DVDs tragen den Ansprüchen einer modernen Schulbibliothek Rechnung. Internet-Arbeitsplätze ergänzen die Möglichkeiten der umfassenden Information und Recherche. In acht Klassenräumen wurden außerdem moderne interaktive Smartboards installiert.

Diese baulichen Maßnahmen zeigen, dass die Schulentwicklung auf der Marienhöhe dynamisch geblieben ist, ja sogar noch an Fahrt zugenommen hat. Das wird an größeren pädagogischen Richtungsentscheidungen ebenfalls sichtbar.

2004 beginnt im gymnasialen Bereich die Umstellung vom neun Jahre dauernden (G9) zum acht Jahre dauernden Bildungsgang (G8). Damit war die Zuversicht verbunden, dass die Marienhöhe mit ihren 7 Unterrichtsstunden am Vormittag und der individuelleren Betreuung der Schüler die Schulform G 8 ohne zu starke Umstellungen und Überlastungen anbieten und umsetzen kann.

Ab 2008 wird intensiv an einem neuen Leitbild gearbeitet, das seit 2010 an die Stelle des Schulprofils von 1993 tritt.

Seit 2006 nimmt die Marienhöhe am Projekt des Hessischen Kultusministeriums “Gesundheitsfördernde Schule” teil. 2008 werden 4 Teilzertifikate verliehen (für Sucht- und Gewaltprävention, Ernährung, Bewegung, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung. 2010 kann nach weiteren Umsetzungen das Gesamtzertifikat von der Kultusministerin in Empfang genommen werden. Die Teilzertifizierungen haben wichtige Lernprozesse ausgelöst oder verstärkt. Schulentwicklung ist ein bewusster Teil des Schulzentrums als „lernende Organisation“ geworden. Auf dem Weg zum Gesamtzertifikat „gesundheitsfördernde Schule“ werden ab 2008 Maßnahmen durchgeführt, die zur Anerkennung Anfang 2010 führten. Dabei wurden alle Qualitätsbereiche des Hessischen Referenzrahmens Schulqualität berücksichtigt.