Schöne Ferien!!
Bleibt gesund - wir freuen uns auf euch ab dem 14./15.08.2017!

Ermutigendes, Stärkendes zum Tagesanfang

Hier geht es zu den Herrnhuter Losungen - zwei Bibeltexte für den Tag aus dem Alten und aus dem Neuen Testament!

Hier geht es zu den Morgenandachten mit Foto, die auf der Homepage der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten täglich neu eingestellt werden.

Hier interessante You-Tube-Andachten unter dem Kanal "STA-Weitwinkel"

Hier geht es zu Impulsen für Oberstufenschüler.

Sieh mich wertschätzend an!

See Me Beautiful (zum Anhören)

See me beautiful
Look for the best in me
It´s what I really am
And all I want to be
It may take some time
It may be hard to find
But see me beautiful

See me beautiful
Each and every day
Could you take a chance
Could you find a way
To see me shining through
In everything I do
And see me beautiful

(Kathy and Red Grammer, Copyright 1986 Smilin Atcha Music Inc.)

Wenn es Dir nicht gut geht ...

Warum all dieses Leid?
Bist du bereit,
für diesen Fight?

Auf wessen Seite willst du stehen,
Darf Gott mit dir gehen?
Oder wirst du dich in eine andere Richtung drehen?

Wenn sich die Probleme ballen,
lass dich in seine Arme fallen,
du wirst nicht auf den Boden knallen!

Sei dir seiner Liebe bewusst,
sodass du diesen Kampf nicht alleine führen musst;
Er hält dich sicher an seiner starken Brust.

Hast du nun dein Leid überwunden,
und deine Lebensfreude wieder gefunden;
danke Ihm für dein von Ihm geführtes Leben,
das wird dir Frieden geben!

Annina, Malika & Netti (Q2)

  • Mahatma Gandhi

    "Sei selbst der Wandel, den Du Dir von der Welt wünschst."

  • Helen Keller

    „Ich weinte, weil ich keine Schuhe hatte, bis ich einen traf, der keine Füße hatte.“

    Zitat von www.zitate-online.de

Wie Rosenduft

Liebe verströmend  – wie die Rose den Duft.
Dankbarkeit fühlend  –  wie die Sonne auf der Haut.
Mitmenschlichkeit schenkend  –  wie ein Baum seine Frucht.
Fröhlichkeit fließend  –  wie ein munterer Bach.
Bescheidenheit übend  –  wie ein Tropfen im Meer.
Erkenntnis sammelnd  –  wie Bienen den Honig.
Kostbares schützend  –  wie das Ufer den Fluss.
Leben so lebend  –  hat für mich einen Sinn.

Aus: Ursula Klee, Klarsicht, Cinderella Verlag

Menschenskinder

Etwa zu dieser Zeit kamen die Jünger zu Jesus und fragten ihn: „Wer von uns wird der Größte im Himmelreich sein?“ Da rief Jesus ein kleines Kind zu sich und stellte es vor sie hin. Dann sagte er: "Ich versichere euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, werdet ihr nie ins Himmelreich kommen. Deshalb: Wer so gering wird wie dieses Kind, der ist der Größte im Himmelreich." (Matth.18,1-5)

Die Jünger strebten danach, die größte Anerkennung im Himmelreich zu bekommen. Doch Jesus nimmt seinen Jüngern quasi den Wind aus den Segeln, indem er das kleine Kind in die Mitte stellt und erklärt, dass sie sich ein Beispiel an dem Kind nehmen müssen, um überhaupt ins Himmelreich zu kommen. Diese Forderung muss die Jünger damals ziemlich geschockt haben! Sie, die Begleiter Jesu, erwachsene Männer, sollen so werden wie Kinder!? Undenkbar, oder vielleicht doch nicht?

Überlegt doch mal: In wen hattet ihr als Kind das größte Vertrauen? In wessen Arme seid ihr, ohne nachzudenken, gesprungen? Ganz genau, in die eurer Eltern... Für kleine Kinder gibt es keinen Zweifel daran, dass die Eltern immer da sind, wenn man sie braucht, grenzenlose Liebe, egal welchen Mist man baut.
Jesus meint in seiner Diskussion mit den Jüngern dasselbe, denn mit unserem Vater im Himmel ist es doch genauso: er vergibt uns unsere Sünden, wenn wir ihn nur darum bitten und verspricht uns einen Platz in seinem Reich, wenn wir ihm unser grenzenloses Vertrauen entgegenbringen. Wir können im Gebet zu ihm sprechen und er hört uns immer zu und unterstützt uns.

Ein Buch, das ich immer wieder gerne lese und nur empfehlen kann, heißt "Begnadete Hände" von Ben Carson. Ben Carson ist in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und beschreibt in dem Buch, wie er mit Gottes Hilfe von dem kleinen Jungen zu dem heute berühmten Arzt herangewachsen ist, der es geschafft hat ein siamesisches Zwillingspaar, trotz all der Risiken und Gefahren, zu trennen, ohne dass etwas passiert ist, indem er sein ganzes Vertrauen in Gott gesetzt hat. Carson hat sich lange auf diese Operation vorbereitet, um so präzise wie es in seiner Macht steht, zu arbeiten. Den Rest hat er in Gottes Hände gelegt, der dann auch bei ihm war und ihn unterstützt hat.

Auch für jeden von euch ist dieser große Vater im Himmel da, der Kraft und Unterstützung gibt, wenn es einem schlecht geht und man keine Hoffnung mehr hat. Zum Schluss noch ein kleiner Bibeltext, der mir persönlich immer wieder Mut macht, wenn es mir schlecht geht und der zeigt, dass Gott einem hilft, wenn man nicht weiter weiß. Vielleicht denkt auch ihr in der nächsten hoffnungslos erscheinenden Situation an diesen Text und fasst wieder Mut:

Ich war in eine tiefe Grube voll Schlamm gefallen aber ER hat mich herausgezogen und mich auf festen Boden gestellt. Jetzt haben meine Füße wieder sicheren Halt.“ (Psalm 40,1-4)

Malika Ruppenthal (Q 2)

Der Regenbogen als Symbol der Treue Gottes zu allen Geschöpfen

 

Regenbogen in der Nähe der Marienhöhe am Sonntag, 16. Februar

Aus 1. Mose 9:

"Das ist der Bund, den ich für alle Zeiten mit euch und mit allen lebenden Wesen bei euch schließe. Als Zeichen dafür setze ich meinen Bogen in die Wolken. Er ist der sichtbare Garant für die Zusage, die ich der Erde mache. Jedes Mal, wenn ich Regenwolken über der Erde zusammenziehe, soll der Bogen in den Wolken erscheinen, und dann will ich an das Versprechen denken, das ich euch und allen lebenden Wesen gegeben habe: Nie wieder soll das Wasser zu einer Flut werden, die alles Leben vernichtet. Der Bogen wird in den Wolken stehen, und wenn ich ihn sehe, wird er mich an den ewigen Bund erinnern, den ich mit allen lebenden Wesen auf der Erde geschlossen habe."

Freundschaft - Der Storch und der Kolibri

 Es war einmal ein Kolibri und ein Storch. Eines Tages sagte der kleine Kolibri: „Komm lass uns ein Wettfliegen machen. Wer als Erster über den großen Fluss geflogen ist, der ist der Sieger.“ Der Storch sagte: „Flieg du schon mal los, ich komme gleich nach.“ Da flog der kleine Kolibri los und er flog so schnell, wie er konnte. Aber als er ungefähr die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatte, wurde er müde und fiel aufs Wasser. Weil er sehr leicht war, trieb er auf der Oberfläche und wurde von den Wellen getragen. Da kam der Storch angesegelt und fragte den Kolibri, ob er sich nicht auf seinen Fuß setzen wolle. Der Kolibri nahm das Angebot dankbar an. Am nächsten Tag fragte der Kolibri wieder: „Wollen wir nicht wieder ein Wettfliegen veranstalten?“ „Ja gerne“, antwortete der Storch, „aber dieses Mal setzt du dich gleich auf meinen Fuß. Okay?“

Es ist schön, wenn man sich auf seine Freunde verlassen kann und sich von ihnen ein Stück tragen lassen kann.

Ariane Lüsse

Der zuversichtliche Sämann

Markus 4, 3-9 : Hört zu! Siehe, es ging ein Sämann aus zu säen. Und es begab sich, indem er säte, dass einiges auf den Weg fiel; da kamen die Vögel und fraßen's auf. Einiges fiel auf felsigen Boden, wo es nicht viel Erde hatte, und ging alsbald auf, weil es keine tiefe Erde hatte. Als nun die Sonne aufging, verwelkte es, und weil es keine Wurzel hatte, verdorrte es. Und einiges fiel unter die Dornen, und die Dornen wuchsen empor und erstickten's, und es brachte keine Frucht. Und einiges fiel auf gutes Land, ging auf und wuchs und brachte Frucht, und einiges trug dreißigfach und einiges sechzigfach und einiges hundertfach. Und er sprach: Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Das Gleichnis vom Sämann lässt sich auf zweierlei Weise lesen. Wir können unseren Blick auf die unterschiedliche Bodenbeschaffenheit lenken. Oder wir blicken auf den Sämann, der zuversichtlich den Samen ausstreut, ohne sich über den Boden allzuviel Gedanken zu machen. Seine Zuversicht wird belohnt. Der fruchtbare Boden trägt überreichlich. Der Sämann streut seine Liebe aus, Jesus verschenkt seine Liebe überall hin, ohne Berechnung. Er vertraut darauf, dass seine Liebe Frucht tragen wird.

Auf uns übertragen könnte das heissen: Wir lieben, immer wieder zuversichtlich, ohne zu berechnen, ohne in der Enttäuschung zu resignieren, und werden durch das Gleichnis ermutigt, dass es sich lohnt. Die Liebe wird Frucht tragen. Wenn wir so denken und handeln, ist das Reich Gottes schon gegenwärtig.

Dankbarkeit

„Und immer gilt: Im Namen unseres Herrn Jesus Christus dankt Gott, dem Vater, zu jeder Zeit, überall und für alles!“  Epheser 5,20

Vor kurzem kam ich nach einem sehr langen Tag nach Hause und war völlig ausgehungert. Als ich sah, dass das Essen bereits auf dem Tisch stand, konnte ich es kaum erwarten, etwas davon abzubekommen. Aber dann blieb ich plötzlich stehen und überlegte für einen Moment, wie es wohl wäre, wenn ich jetzt nichts essen und trinken könnte. Vielen Menschen geht es so, die in armen Ländern leben. Sie müssen Tag für Tag hungern und trotzdem zeigen sie sich einigermaßen zufrieden.

Andere Menschen können gar nicht genug bekommen und wollen immer mehr. Wir können eigentlich froh sein, dass, wenn wir morgens aufwachen, gesund sind und unseren Atem spüren, der uns durchströmt.

Wir haben also genug Grund, um uns bei Gott für all das Gute, das er uns schenkt im Gebet zu bedanken. Beten heißt, nicht nur dann, wenn es uns schlecht geht bei Gott anzuklopfen. Wir können auch dann beten, wenn es uns gut geht. Wir können ihm erzählen, wie wir uns fühlen oder auch was uns bewegt. Das macht das Beten aus: Mit Gott sprechen, d.h. nicht nur Erwartungen haben, sondern sich einfach mal für viele gute Dinge bei IHM bedanken, denn er segnet uns Tag für Tag und dafür dürfen wir dankbar sein!

Lieber Gott,
Bitte hilf den Menschen, denen es sehr schlecht geht und mach, dass auch wir mal auf etwas verzichten können.
Hilf uns Dankbarkeit zeigen zu können!

Theresa Pfeiffer

Auf den Abstand kommt es an!

„Dann sagte Gott: „Jetzt wollen wir den Menschen machen, unser Ebenbild, das uns ähnlich ist.“   1.Mose 1, 26  (Hoffnung für Alle Übersetzung)

Über meinem Wohnzimmersofa hängt ein kleiner Wandteppich. Er ist nicht kostbar, aber er gefällt mir.

Manchmal betrachte ich ihn genauer aus der Nähe. Meine Nase berührt dabei die Wolle. Ich bin dann immer wieder überrascht, wie durcheinander die Fäden gehen. Ein weißer Knoten und ein Roter. Eine dicke Schleife und einer stärkere Erhebung ... Aus der Nähe ist das Gesamtbild nicht mehr zu erkennen, nur noch ein großes Durcheinander aus Wolle und Farben.

Bisweilen sieht mein Alltag genauso aus. Es herrscht ein großes Durcheinander von Terminen, Verpflichtungen und Arbeit. Das Gesamtbild meines Lebens wird immer undeutlicher. Ich brauche dann dringend einen größeren Abstand von diesem Alltagswust. Um wieder einen neuen Überblick zu gewinnen. Erst dann erkenne ich wieder, das ich als ganzer Mensch geschaffen wurde und die einzelnen kleinen Teilchen meines Lebens erhalten einen tieferen Sinn.

Wenn ich den Teppich aus einem größeren Abstand heraus betrachte, erkenne ich eine schöne Friedenstaube. Der Teppichknüpfer hatte sich das Bild dieser Taube ausgedacht. Noch einmal: Wenn wir unser Leben aus einem größeren Abstand betrachten, erahnen wir den Entwurf des Schöpfers, der dahinter steht.

Sina Kelm

Glück im Unglück

"Wenn du auf dein Leben zurückblickst,
dann wirst du feststellen, dass die herausragenden Augenblicke die sind,
in denen du Dinge für andere getan hast.
"
Henry Drummond

Vor einiger Zeit verbrachten meine Eltern und ich unseren Urlaub auf Mallorca, wo wir ein Ferienhaus in einer Parkanlage gebucht hatten.

An einem schönen Urlaubstag setzte ich mich bei einem Ausflug an den Rand einer Zisterne, um besser fotografieren zu können. Als ich aufstehen wollte, trat ich auf einen rostigen Riegel. Plötzlich brach dieser ab und ich stürzte zweieinhalb Meter tief in die Zisterne hinab. Mit dem Gesicht voran schlug ich auf. Dabei zog ich mir eine Platzwunde an der Stirn, eine Gehirnerschütterung und Schürfwunden an Händen und Beinen zu und meine Nase blutete stark.
Nachdem mein Vater mich aus der Zisterne geholt hatte, säuberte meine Mutter mir meine Wunden. Währendessen halfen zwei Spanierinnen meinem Vater, aus der Zisterne zu kommen.

Ich glaube, dass ich einen Schutzengel hatte, sonst hätte ich mich bestimmt schlimmer verletzt. Es war Glück im Unglück; ich hätte mir viele Knochen brechen können, mein Urlaub wäre vorbei gewesen. Wir waren alle sehr erschrocken und seit diesem Erlebnis viel vorsichtiger.

Es war eine gute Erfahrung, dass Menschen so hilfsbereit sind, obwohl man sich gegenseitig nicht versteht. Wir bekamen ohne viele Worte Wasser und einen Verbandskasten. Auf der Straßenkarte zeigte man uns, wo wir einen Arzt finden konnten, wenn wir einen brauchten.

Dass die Menschen so hilfsbereit waren, fand ich toll. Hilfsbereitschaft ist ein klares Merkmal der Nächstenliebe. Und wenn dann noch "Engel" im Spiel sind, dann dürfen wir uns erst recht glücklich schätzen!

"Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst."
3. Mose 19,18 (Hoffnung für alle - Übersetzung)

Dennis Glaess

Das Hier und Jetzt

Erste Ausgabe der Marienhöher Schülerandachten 2006

Es waren einmal zwei Kinder. Eines Tages waren sie sehr betrübt, denn am Tag zuvor hatten sie sich mit einem Freund gestritten. Obwohl sie sich wieder vertragen hatten, quälte sie ihr schlechtes Gewissen und beide waren ein wenig traurig. Um ihre Traurigkeit zu überwinden, gingen sie spazieren. Sie zogen sich gemütliche Hosen und Pullover an und gingen los.

Die beiden Kinder betrachteten die schöne Natur und fühlten sich ein wenig besser. Als sie auf einen Feldweg kamen, sahen sie nicht sehr weit weg von ihnen einen kleinen Holzwagen, der von einem Ochsen gezogen wurde. Auf dem Wagen standen drei Männer, die auf die Kinder zufuhren.

Der Wagen kam immer näher und als er da war hielt er an. ,,Guten Tag!’’ rief einer von den drei Männern, ,,Wie geht’s?’’ Die Kinder gaben Antwort und betrachteten die Männer auf dem Wagen sehr genau. Zwei von ihnen hielten ein Fernglas in der Hand. Der erste schaute nach hinten, der Zweite nach vorne und der Dritte betrachtete die Umgebung. Die Kinder fragten sich, was die Männer wohl machen. Einer der beiden Jungen fragte denjenigen, der in der Mitte des Wagens stand und mit dem Fernglas zurück schaute: „Was machen Sie?“. Dieser antwortete: „Ich schaue in die Vergangenheit und bereue was ich getan habe.“  Der, der mit dem Fernglas vorne hinausschaute erklärte: “Ich mache mir Sorgen darüber was noch alles auf mich zukommen wird.“

Die Kinder fragten nun den letzten Mann: ,,Und was machen Sie?’’ Er antwortete: ,,Ich? Ich lebe im Hier und Jetzt, also in der Gegenwart. Ich sehe die Blumen, die Vögel und die Bäume. Und ich sah euch. All dies haben die beiden nicht gesehen. Hin und wieder schaue ich sorgsam voraus, um zu sehen wohin ich gehe und zurück um aus Erfahrungen zu lernen. Aber ich lebe im Jetzt, von Augenblick zu Augenblick.’’ Die Kinder fragten: ,,Warum?’’ Er antwortete: ,,Denn das Morgen ist noch nicht und das Gestern schon vorbei. Daher ist alles, was wir haben, das Heute und wenn wir es nicht nutzen und genießen, werden wir unser LEBEN am Ende vertan haben!!!’’

Nach diesem Spaziergang ging es den Kindern wieder gut! Seit dem Tag lebten sie immer im "Hier und Jetzt".

"Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!" (Philipper 4,6)

Julia Kraus

Ruhe vor dem Sturm als pdf lesen.