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Religionsunterricht

Helmut Fuhrmann, Fachsprecher

Für den Religionsunterricht am Schulzentrum Marienhöhe gibt es einen eigenen Lehrplan, der in der Oberstufe auch die verbindlichen Themen für das Landesabitur enthält. Die Vorschläge für das Landesabitur werden von den Fachlehrern erarbeitet, vom Kultusministerium geprüft und eine Auswahl getroffen. Zur Vorbereitung der Klausuren und Prüfungen dient das Arbeitsbuch "GlaubensBildung", das für die Oberstufe seit 2001 in mehreren erweiterten Auflagen erschienen ist. In der Unterstufe und Mittelstufe werden das "Kursbuch Religion" (Calwer Verlag) und die Materialien relimaxx eingesetzt.

Besondere Aktivitäten im Unterricht

  • Starker Einsatz kooperativer Unterrichtsmethoden (Gruppenpuzzle, Lernen durch Lehren, Stationenlernen, Diskusson  u. a.)
  • Erarbeitung von schriftlichen Schülerandachten in unterschiedlichen Jahrgangsstufen

Besondere Aktivitäten, die aus dem Unterricht erwachsen oder über den Unterricht hinausgehen

  • Diskussionen mit Vertretern anderer Konfessionen und Religionen
  • Die Religionslehrer organisieren mit Klassen oder Kursen Schulgottesdienste für die unterschiedlichen Schulstufen (Unterstufe 6. Klasse immer als Weihnachtsgottesdienst)
  • Der Leistungskurs Religion übernimmt seit 2008 die Gestaltung eines Gemeindegottesdienstes in der Schulgemeinde Marienhöhe

Besondere Veranstaltungen/Fahrten/Exkursionen

  • Exkursionen: Adv. Theologische Hochschule Friedensau, Lutherstadt Wittenberg, Communauté Taize, Herrenhaag (Brüdergemeine/Graf von Zinzendorf), Besuch von Synagogen, Moscheen, Kirchen, Klöstern
  • Besuch von theologischen Vorträgen
  • Besuch von Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen (Nieder-Ramstädter Heime, Haus Odenwald)

Kooperationen

Auszug aus dem Marienhöher "Kursbuch Schulentwicklung"

Schulleiter Dr. Christian Noack unterrichtet einen Leistungskurs Religion

Seit meinem 15. Lebensjahr wollte ich verstehen, was mein Glaube als freikirchlicher Adventist in der Tradition der evangelischen Reformation genau bedeutet. Ich interessierte mich für die biblischen Texte und für Texte von Theologen. Mit Leidenschaft habe ich daher Theologie studiert, sowohl die Fächer, die mir die biblischen Texte erschlossen haben (Altes Testament, Neues Testament), wie auch die Kirchengeschichte (M. Luther, K. Barth, E. G. White) und die Religionspädagogik. Ich habe erfahren: Glaube und Bildung gehen nicht auseinander, sondern können sich gegenseitig vertiefen. Darum heißt das Lehrbuch für die Oberstufe auf der Marienhöhe auch „GlaubensBildung“.

Religionsunterricht klärt auf, im besten Sinne. Er lässt den eigenen Glauben tiefer verstehen, aber auch den Glauben oder Nicht-Glauben anderer Menschen. Er macht toleranzfähig. Im Religionsunterricht werden faszinierende Texte gelesen, spannende Diskussionen geführt und wichtige Begegnungen mit fremden Religionen ermöglicht.

Ich selber finde die Themen des Religionsunterrichts allesamt spannend und sie begeistern mich jedes Mal neu. Ich bleibe damit auch Lernender. Als Lehrender setze ich vielfältige Methoden ein, damit meine Schüler „dabei sind“: gut gestaltete Materialien, Schüler-Präsentationen, kooperatives Lernen, Unterrichtsgänge, Gäste anderer Religionen im Unterricht, lebhafte und ernsthafte Pro-Kontra-Diskussionen zu aktuellen ethischen Themen, Erstellung von veranschaulichenden Plakaten oder Zeichnungen durch die Schüler usw.